Ihr Restaurant im Wiener Stadtpark müssen Birgit und Heinz Reitbauer zur Infektionseindämmung schließen. Mit dem Kochen hören sie aber nicht auf. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern haben sie kurzerhand beschlossen, die Krisenhelfer mit einer täglichen Mahlzeit zu unterstützen.

Wir sind Köche, wir müssen kochen

„Nichtstun liegt uns nicht“, erklärt Heinz Reitbauer die Entscheidung seiner MitarbeiterInnen, warum sie nach dem Shut-Down in Wien nicht die Hände in den Schoß legen. Das Steirereck, das weltweit berühmteste Restaurant Österreichs, wurde über Nacht zu einer Charity-Küche umfunktioniert. Den Krisenhelfern von Feuerwehr, Polizei sowie weiteren systemerhaltenden Einsatzkräften wurde am Montag zum ersten Mal ein Lunchpaket aus dem Gourmetküche serviert. „Wir konnten heute 500 Portionen herstellen, unser Ziel sind aber 1000 Portionen pro Tag.“ strahlte Birgit Reitbauer, als die erste Lieferung abgeholt wurde. Die Verteilung der Pakete erfolgt über die Einsatzleitung des Innenministeriums.

Man kann auch dort helfen – mit Sachspenden – Siehe LInk

 

 

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