Kostnotiz [Oktober 2011]:

Wir schätzen den Rotschopf als besondere Schönheit unter den Bieren. Der Schopf glänzt kupfern und trägt eine cremefarbene Schaumkrone. Sein Parfum ist herrlich intensiv. Aber statt Flieder oder Moschus riechen wir Röstmalznoten: Kaffee, Aschantinüsse, Türkischer Honig.

Der Rotschopf ist springlebendig im Antrunk, einfach „gegenwärtig“. Auch im Kuss finden wir feine Aromen – wir erleben, was Malz alles an Geschmack liefern kann. Dörrobst, Schokolade, in der Summe eine perfekte Komposition mit wohlig langem Ausklang.

Anstößig?

Eine Journalistenkollegin (Tageszeitung) hatte nach der Veröffentlichung (Bierkarte Freistädter Brauhaus) Anstoß an dieser Bierbeschreibung genommen. Ein dementsprechender Kommentar fand sich in der Zeitung – auch keine schlechte Werbung für die Braucommune in Freistadt.