Beavertown ist Teil von Heineken, Fuller’s von Asahi… und jetzt folgt Magic Rock. Die englische Brauerei geht zu Lion Beer Australia.

Was ist los in der Bierwelt?

Warum werden so viele Brauereien verkauft? Bei den meisten Deals geht es, folgt man der Argumentation der Gründer und Inhaber, um Wachstum und Bestandsicherung in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Craftbiermarkt. So auch jetzt bei Magic Rock. Innerhalb von acht Jahren ist die Brauerei in Huddersfield, West Yorkshire, vom Zwei-Mann-Betrieb zum Unternehmen mit 45 Mitarbeitern angewachsen. Es gilt jetzt, so die Gründer, deren Arbeitsplätze zu sichern und die richtigen, zukunftsweisenden Entscheidungen zu treffen: Stillstand oder Wachstum. Magic Rock will wachsen und hat sich dazu Hilfe für Investitionen für neue Anlagen und bessere Infrastruktur gesucht – und gefunden.

Magic Rock und Lion Beer Australia

Man sieht in Lion den besten Partner. Einen, der sich auskennt im Biergeschäft, der über jenes Know-how und Geld verfügt, das sich Richard Burhouse und Stuart Ross wünschen. Die beiden Gründer versprechen, dass alles beim Alten bleibt. Und sollte sich doch etwas ändern, dann nur zum Besseren. Darin gleichen sie Beavertown und Fuller’s und allen anderen, die Investoren gefunden haben. Warten wir ab.

Foto: Screenshot Magic Rock Brewing Co.