Brot und Bier haben dieselben Ursprünge. Das bezieht sich auf die Rohstoffklasse „Getreide“, auf die Mikro-Lebewesen der Hefe und auf die Geschichte. So kann man „Camba“ (eine bayerische Biermarke) aus dem Keltischen herleiten – von einem Begriff, der einen Ort bezeichnet, an dem Bier gebraut und Brot gebacken wird. Der Hamburger Braugasthof Altes Mädchen beschäftigt seit Anbeginn Bäcker, darunter mindestens eine*n Bäckermeister*in – seit Kurzem kann man dort auch Brotlaibe wohlfeil erwerben und mit nach Hause nehmen. „Heute back ich, morgen brau ich“ sagte schon das Rumpelstilzchen und eine gebräuchliche Redewendung bezeichnet Bier als „flüssiges Brot“.

Neu: Das Bio-Brotbier aus dem Salzburger Brauhaus Gusswerk

Anfang Oktober 2018 brachte Braumeister Reinhold Barta ein neues Bio-Brotbier heraus. Sein Brauhaus Gusswerk ging eine Kooperation mit der INTERSPAR-Bäckerei ein. Die Überproduktion an Bio-Brot wird  verarbeitet und verleiht dem Bier eine resch-feine Geschmacksnote. Das Brot wird zerkleinert und dann eingemaischt. Das gewonnene Bier ist daher doppelt fermentiert, weil sowohl das Brot als auch die Maische einen enzymatischen Prozess durchlaufen. „Vollmundiges Brotbier zu brauen, ist eine ziemliche Herausforderung, denn der Salzgehalt im Brot muss ins Bier harmonisch integriert werden, aber das ist für Salzburger nichts Neues: Bereits zu Mozarts Zeiten wurde in Salzburg nämlich Salz in das Bier gegeben. Wir integrieren die Würze nach alter Tradition und arbeiten die schönen Karamelltöne der Brotkruste heraus“, so Barta.

Das neue Bio-Brotbier ist bernsteinfarben und würzig, für die malzige Geschmacksnote sorgt die resche Brotkruste, wie wir das von ganz frischem Brot aus dem Holzbackofen kennen. Das Bio-Brotbier ist naturtrüb, der Alkoholgehalt beträgt 5,5% Vol. bei einer Stammwürze von 12,8°. Erhältlich ist das Brauhaus Gusswerk „Brotbier“ exklusiv in allen SPAR-, SPAR GOURMET-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten. Teilweise auch in den Backabteilungen.

Neu: Bierbrot und Brotbier von ANKER und Ottakringer – mit Bier gebacken. Mit Brot gebraut.

Die beiden Wiener Traditionsunternehmen Ankerbrot und Ottakringer machen in diesem Herbst gemeinsame Sache. ANKER verarbeitet das „Wiener Original“ im neuen Bierbrot. Ottakringer  nimmt ANKER-Brot als Grundlage für ein eigens entwickeltes „Brotbier“. Diese Limited Edition ist seit Mitte Oktober erhältlich. Grundlage für das Brotbier ist ein kräftiges Sauerteigbrot mit Roggenmehl, der „Gewürzbauer“. Roggen unterstützt den brotartigen Charakter des Bieres, macht es rund. Das Roggen-Lager hat 5,2% Vol. Matthias Ortner, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: „Der Herbst ist die Zeit der besonderen
Kreativbiere aus dem Ottakringer Brauwerk. Zusätzlich zur Neuauflage der ‚Schnittenfahrt‘ gemeinsam mit Manner freue ich mich heuer sehr über unsere Kooperation mit ANKER. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Serie der Zusammenarbeit mit Wiener Traditionsunternehmen, die gemeinsam mit Ottakringer das einmalige Lebensgefühl unserer Stadt prägen.“