Hans Christian Bosch hat sich bereits 2014 dafür entschieden, als Halblitergebinde die Euroflascheeinzusetzen. Bis dahin wurden Bosch-Biere auf NRW Flaschen gezogen. Die „kleine Brauerflasche“, also eine Art 0,33 Liter Euroflasche, kam erst 2017 auf den Markt. Für Bosch war sofort klar: Sie wird in seiner Brauerei die Longneck Flasche ersetzen. Das Sortiment der Brauerei Bosch bekommt ein einheitliches Gesamtbild.

Re-Relaunch nach 4 erfolgreichen Jahren

Bei dieser Gelegenheit dachte Bosch an ein „Brush-up“ der gesamten Etiketten-Linie. Seine Wahl fiel dabei wieder auf das Wiener Institut für Bierkultur, das die Brauerei aus Bad Laasphe schon beim Relaunch im Jahr 2011 betreut hatte. Ganz offensichtlich hat dieser optische Neuanfang der Brauerei Bosch dabei geholfen, sich gut auf dem überaus kompetitiven Markt zu behaupten.

Kreativdirektorin Birgit Rieber

Damals war Der Biersepp als Kreativdirektor und Gai Jeger als Art Directrice am Werk, dieses Mal schlüpfte Birgit Rieber in die Rolle der Kreativdirektorin. Gai unterstützte sie auch beim Re-Relaunch.

Gemeinsam mit dem Kunden wurden sanfte Veränderungen festgelegt. Wichtige Gestaltungselemente, wie zum Beispiel Logo und die Farben, die bisher schon den einzelnen Bierstilen zugeordnet waren, blieben erhalten. Neu ist das Naturpapier mit leichter Riffelung anstelle der glatten, durchgängig bedruckten Oberfläche. Der Unterdruck wirkt nun leicht verwaschen.

Handwerklich Brauende sollen sich auch optisch von industriellen Bierfabriken unterscheiden

Gleich geblieben ist die Grundrichtung des Designs, das auf die besonders natürliche Herstellungsart (Slow Brewing) bei Bosch verweist. Es soll die mittelständische, handwerklicharbeitende Brauerei, die von mehreren riesigen Bierfabriken umzingelt ist, auch gestalterisch deutlich von der industriell erzeugenden Konkurrenz abheben.